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Archiv_15.Okt.2007

 


I. Erfolgsbilanz

Honigernte
Trotz der unausgeglichenen Wetterverhältnisse im Frühsommer haben wir in diesem Jahr zwei besonders gute, wenn auch nur in geringer Menge verfügbare, biolandzertifizierte Honigsorten anzubieten.
Gemüseernte
Dank der beiden Folientunnel konnte Hohenbuchen trotz der schlechten Wetterbedingungen eine reiche, vielseitige Ernte verbuchen. Somit konnten auch wetterempfindliche Gemüsesorten wie Tomaten und Paprika erstmals in großen Mengen geerntet werden, bei den Bohnen hatten wir geradezu eine Schwemme in bester Qualität und Sortenvielfalt!
Wir hoffen, im kommenden Jahr alles im neu konzipierten Bioladen anbieten zu können, wenn der Scheunenausbau erfolgreich abgeschlossen ist. Der zwischenzeitlich erfolgte Sielanschluss gibt uns berechtigte Hoffnung auf weiterhin positive Fortschritte.
Herbstfest
Nach anfänglichen (technischen) Schwierigkeiten wurde es dann doch noch ein sehr schönes Fest. Viele ehrenamtliche Helfer, die Stammgruppe, sowie die Mitarbeiter der Norderstedter Werkstätten haben dazu beigetragen, dass alle Besucher sich wohlfühlten. Auch die Herbstandacht vor der Feldscheune mit Pastor Dr. Reinhard Steffen war gut besucht und besonders eindrucksvoll.
Der Fortschritt beim Ausbau der Feldscheune unter Begleitung des Architekten Reiche konnte besichtigt werden.
Regen Anklang fand die Aktion „Natur im Rahmen„, die von der MediaKünstlerin Solita Matthiesen durchgeführt wurde. Die entstandenen Bilder sind unter Archiv_Sep.07 Herbstfest einzusehen.


Hohenbuchen dankt auf diesem Wege allen Bürgern aus der Region, die durch ihren Einkauf, durch ihre Mitgliedschaft oder durch Spenden das Projekt unterstützen. Besonders erwähnt werden muss die Firma Elektro-Melle. Die Elektroversorgung von der Scheune zur behindertengerechten Komposttoilette wird das Ehepaar Melle sponsern, so dass dem Verein hier keine neuen Kosten entstehen.


Hohenbuchen hat jetzt eine eigene Handpresse für die schönen alten Apfelsorten Erntedankandacht mit Pastor Reinhard Steffen


Henneberg-Shantychor Ernte sei Dank!


II. Gartentipps

Sie dürfen nicht glauben, dass das scheinbar nasse Wetter genügend Wasser in den Wurzelbereich der grün tragenden Pflanzen, Büsche und Bäume gebracht hat. Zudem ist in unserer Region ein starkes Aufkommen von Wühlmäusen zu beklagen. Hierdurch können unterirdische Nageschäden entstehen, die durch ausreichendes Wässern evtl. verhindert werden können.
Wie wichtig ein guter Obstbaumschnitt sein kann, konnten wir in diesem Jahr an der Qualität der Äpfel erfahren. Insofern erinnern wir jetzt schon an unseren jährlichen Obstbaumschnitt-Lehrgang im Februar.


III. Unser Terminfenster

Sonntag, 18. November 2007, 11.00 Uhr: Außerordentliche Mitgliederversammlung in der Kita AWO, Hohenbuchen Samstag, 24. November 2007, ab 11 Uhr: Basar für Kunsthandwerk und leckere Spezialitäten, Norderstedter Werkstätten, Stormarnstraße 5-11, Norderstedt
Jahresendfeuer (der Termin wird noch bekannt gegeben, s. Rubrik Termine)  


IV. Menschen auf Hohenbuchen

Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen in loser Folge Menschen vor, deren Weg nach HoBu geführt hat, z. B. Mitarbeiter, die Verantwortlichen, Ehrenamtliche und andere „gute Geister“, die hinter den Kulissen wirken. Heute:
Mitarbeiterin
Seit April 2003 arbeite ich auf Hohenbuchen, seit 2005 bin ich bei den Norderstedter
Werkstätten angestellt. Ich arbeite weiter für Frau von Beichmann und verstehe mich als Verbindungsglied zwischen dem Verein Hohenbuchen und den Norderstedter
Werkstätten. Unter vielen anderen sind meine Aufgaben pflanzen, säen, pikieren, Unkraut jäten.
Als ich 2003 nach Hohenbuchen kam, war ich sehr krank und lebte in einer Rehabilitationseinrichtung. Es schien keinen Platz in dieser Welt für mich zu geben, bis zu diesem Moment, als ich Hohenbuchen kennen lernte: gesunde Natur, eine Nische, herzliche Menschen, ein Paradies.
In Hohenbuchen wurde ich so angenommen, wie ich war, musste mich nicht für meine psychische Erkrankung schämen. Auch der Geschichte, die zu dieser Erkrankung geführt hat, wurde mit Verständnis begegnet. Plötzlich hatte ich eine Tagesstruktur und eine sinnvolle Tätigkeit, war nicht mehr Außenseiter, sondern gehörte zum arbeitenden Teil der Bevölkerung. Diese Regelmäßigkeit und mein strukturierter Tag machten es mir erst möglich, in eine eigene Wohnung zu ziehen, in der ich immer besser lebe. Das tägliche Draußenarbeiten, in gesunder Natur, trägt mit zum Genesungsprozess bei. Jeder wird individuell nach seinen Fähigkeiten eingesetzt und gefördert.
Hohenbuchen verbindet Ökologie mit Menschlichkeit. Ich habe eine Heimat gefunden.
Hamburg, im August 2007
Leider kann Hohenbuchen die so wichtige Arbeit in Bezug auf Reintegration nicht weiter ausbauen, da die Finanzierung trotz hundertprozentiger ehrenamtlicher Arbeit nicht gesichert ist.


V. Danksagung

Da dies der letzte Newsletter in diesem Jahr ist, möchte sich das Hohenbuchen-Team an dieser Stelle bei allen ehrenamtlichen Helfern und aktiven Mitgliedern für ihre Mitarbeit herzlich bedanken.


Unser nächster Newsletter erscheint am 15. Januar 2008